|
Turnierbericht SRNC Berlin 2005
Start: Dienstag 15. März:
Die Reise der diesjährigen österreichischen Delegation startet
mit
Isabelle(Dorda) und Caro(Ganahl) in Innsbruck, allerdings ist die Mannschaft
noch nicht komplett und somit muß am schönen Walchsee noch
das "dritte Glied"
(Wortlaut Isabelle -hier Steffi Palm gemeint) aufgesammelt werden.
Caro und Isa kommen flott im A3 an, aber nach kurzem Betracheten und
Analysieren
der Situation beschließen wir nun doch mit einem, etwas größeren
Auto zu
fahren. Alles wieder raus und wieder neu rein.. Als wir die Sachen alle
so
rumliegen sehen, müssen wir uns selbst fragen wie lange wir eigentlich
bleiben
wollen. Das Auto ist so voll, dass man erstens nirgendwo rausschauen
kann und,
dass zweitens Isabelle in jeder Kurve schreit, da ihr irgendwelche Sachen
auf
den Kopf fallen. An unserem ersten Tankstop lösen wir das Problem
mit Bravour
und starten in unser Abenteuer...
Unsere Fahrt gestaltet sich vom Verkehr her sehr ruhig, doch von der
Musik und
von unserer Tanzfreudigkeit(im Auto!!) her so amüsant, dass sogar
andere
Autofahrer über uns lachen mussten. Nach einigen Stunden Fahrt
kam ein bisschen
Stunk auf, wie das unter drei Mädels hald mal so ist. Hat sich
aber wieder in
Luft aufgelöst!
Heil (nach einigen lebensgefährlichen Situationen..) sind wir in
Berlin
angekommen. Und es ist schier unglaublich, aber die österreichischen
Landeier
haben sich nicht ein Mal verfahren und somit haben wir auch sofort den
Berliner
Studentenreiterstammtisch gefunden und uns dazu gesellt. Nach einigen
organisatorischen Debatten fuhren wir mit Doro (die uns netterweise
aufgenommen
hat- hier nocheinmal- DANKE Doro!) in ihre Wohnung, wo wir fast tod
in unsere
Schlafsäcke fielen.
Mittwoch, 16.3.:
Die nächsten zwei Tag machten wir Berlin unsicher und wurden manchmal
von der
Freundlichkeit der Bewohner schier überrollt.
Am Mittwoch abend nahmen wir an einer organisierten Pubtour teil, wo
wir das
erste Mal auf unsere gefährlichen Konkurrenten trafen. Der Abend
gestaltete
sich total lustig und für manche auch feuchtfröhlich. Wir
landeten in der Bar
"Matrix" wo alle ihren Tanzlüsten freien Lauf lassen
konnten.
Ich, als das Küken in der österreichischen Mannschaft, sah
zum ersten Mal die
Studentenreiter tanzen und war erstaunt, wie man sich nach so viel Alkohol
noch
so schnell und teilweise auch völlig aus dem Takt bewegen konnte;
ich hätte nur
noch sanft schunkelnde Tänzer erwartet, wurde aber eines Besseren
belehrt.
Erst frühmorgens machten sich alle wieder auf den Weg ins Bett.
Am Abend, nach langer Fahrt im Tunierort angekommen,
wurden wir in einem
traumhaften Feriendorf empfangen, das alle unsere Erwartungen sprengte.
Zwei
Teams hatten jeweils ein eigenes Haus, teilweise mit Whirlpool oder
Sauna.
Unser Haus teilten wir uns mit ein paar total netten Mädels aus
Kanada.
Am Abend fand die Welcome-Party statt die unter dem Motto "Bunny-Party"
stand.
Manche Teams schossen mit ihren Verkleidungen wirklich den Vogel ab,
aber die
"Austro-Bunny-Delegation" war auch nicht schlecht ausgestattet.
Der Abend ließ
wirklich keine Wünsche offen.
Freitag, 18.3.:
Freitag morgen startete der ernste Teil des Tuniers mit dem Dressurbewerb.
Caro,
Isa und ich gaben in der Gruppendressur unser Bestes konnten dennoch
nicht
wirklich überzeugen. Ich hatte etwas mehr Glück und konnte
mich in die zweite
Runde retten...
Abends gab es einen Galaabend, der wirklich der absolute "Überhammer"
war. Das
Essen und das Ambiente war traumhaft und auch der Spaß kam nicht
zu kurz. Ist
schon total witzig die Leute zuerst in normalen Kleidern zu sehen, danach
in
dem komischen Reitgewand und danach in Ballkleidern bzw. Anzügen.
Samstag, 19.3.:
Diesmal ist Springen am Plan und Isabelle hatte eine wahre
Profispringertruppe am Start(Zwei Dressurreiterinnen, wobei Caro wenigstens
noch manchmal einen Parcours springt, ich aber nur selten irgendwo
drüberspringe). Dafür schlugen wir uns gar nicht so schlecht,
Isa hatte etwas
Pech kam deswegen nicht weiter, und Caro und ich schlugen uns ganz wacker,
waren aber nicht gut genug um weiter zu kommen. Somit konnten wir getrost
an
der letzten Party, Samstag abend, teilnehmen, wobei ich die einzige
war die am
nächsten Tag noch reiten musste, da ich auch noch irgendwie die
zweite Runde
überstanden hatte.
Auch dieser Abend war wieder einmal total lustig und inzwischen bin
auch ich ein
Meister des Gruppentanz geworden (von "Follow the Leader"
bis hin zu
"Maccarena").
Sonntag, 20.3.:
Es wird nocheinmal brav geritten, obwohl alle schon etwas müde
ausschauen.
Am Ende findet eine würdige Siegerehrung statt, nach der sich dann
alle auf den
Heimweg machen.
War ein super Wochenende und ich habe meine "Studentenreiter-Taufe"
gut
überstanden. Yippie!
LG Steffi
|