Studentenreiter
WM Tokio 03.-05.12.2004
Weltmeisterschaften sind das was der Name schon sagt - Meisterschaften mit Teilnehmern aus der ganzen Welt. Studentenreiter Weltmeisterschaften machen hier keine Ausnahme und unsere Österreichischen Reiter haben sich im fernen Tokio als hervorragende rot-weiß-rote Sportbotschafter erwiesen. Insgesamt 60 Reiter aus 20 Nationen haben an diesen Weltmeisterschaften in Japan teilgenommen und aus österreichischer Sicht darf man ruhig von erfolgreichen Weltmeisterschaften sprechen. Martin Hauptmann Vize-Weltmeister Vor allem in den Dressurbewerben bewiesen die drei Österreicher - Johannes Huber, Martin Hauptmann und Thomas Hofer - Nervenstärke und konnten sich alle im ersten Drittel platzieren. Johannes Huber konnte sich auf Platz 19 und Thomas Hofer auf Platz 8 einreihen. Für die Sensation allerdings sorgte Martin Hauptmann, der sich nur dem Iren Gerald Bloomer geschlagen geben musste und somit Vize-Weltmeister Dressur 2004 ist. Der dritte Platz in der Dressur ging an Joelle Wenger aus Luxemburg.
Pech im Springen Kein Glück hatten unsere drei Reiter bei der Auslosung im Springen. In die stärkste Gruppe gelost, mussten sie gleich gegen ein starkes Team antreten und eine 1:2 Niederlage gegen das Niederländische Team hinnehmen. Trotz allem schaffte es Johannes Huber noch auf den guten 21. Platz und Martin Hauptmann auf Platz 30 in der Endwertung beim Springen. Weltmeister und Vize-Weltmeister im Springen kommen aus Irland. Lee Murphy und Andrew Bourns ließen dem Japaner Shingo Hayashi wenig Chance und holten somit beide Titel nach Irland. Kombination und Teamwertung Mit ihren sehr guten Ergebnissen in Dressur und Springen holten sich die drei Österreicher auch in der Kombinationswertung ausgezeichnete Platzierungen. Mit Martin Hauptmann auf Platz 10, Johannes Huber auf dem 14. und Thomas Hofer auf dem 25. Platz konnten sie für Österreich den fabelhaften sechsten Mannschaftsplatz in der Endwertung erreichen. Der WM-Titel in der Kombination ging mit 12 Punkten an die Britin Natalie McGoldrick und der zweite Platz an den Iren Lee Murphy (17 Punkte). Den dritten Platz belegte mit 20 Punkten der Japaner Shingo Hayashi. Die Leistungen der Reiter wurden von den Richtern, wie z.B. der Präsidentin des Dressurkomitees der Olympischen Spiele Athen 2004 Mariette Withages aus Belgien, durchwegs gelobt und das hohe Niveau der Vorführungen hervorgehoben. Mit ihren Leistungen in Japan haben die drei österreichischen Reiter gezeigt, dass die rot-weiß-rote Nation in diesem Sport auf dem richtigen Weg ist und wir, zumindest bei den Studenten- turnieren, ganz vorne mit reiten können. Die Platzierungen der Österreicher: Dressur: Springen: Gesamt-Einzel: Mannschaftswertung: Die Ergebnisse sowie
nähere Infos und Fotos findet ihr unter www.fisu.net |